Dr. Frank Girardi

Begriffserklärung


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Konisation

Indikationsstellung:

Die Indikation zur Konisation ist streng zu fassen. Sie soll nur bei Veränderungen durchgeführt werden, bei denen man bereits weiß, dass es sich zumindest um eine höhergradige Dysplasie (CIN 2, CIN 3) oder um eine persistierende Dysplasie geringeren Grades (CIN 1) handelt. Die Indikation ergibt sich auch bei einem nur mikroskopisch nachgewiesenen invasiven Wachstum oder bei kolposkopischem Verdacht auf ein Mikrokarzinom, da es in beiden Fällen wünschenswert ist, das genaue Ausmaß der Invasion kennen zu lernen.

Technik:

Dabei wird in Narkose entweder mit dem Messer oder mit einer elektrischen Schlinge ein Kegel aus dem Gebärmutterhals entfernt. Dieses Gewebsstück wird dann genauestens feingeweblich (histologisch) untersucht. Im Idealfall können mit diesem relativ kleinen Eingriff alle Veränderungen entfernt werden. Nach heutigem Wissensstand sind damit keine Spätfolgen für die betroffene Frau zu erwarten.

Siehe auch Tabelle 1


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