Dr. Frank Girardi

Begriffserklärung


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histologischen Abklärung - Biopsie, CK-Curettage

Bioptische Abklärung des kolposkopischen und zytologischen Verdachtes

2-Stufen-Schema.
Bei der Abklärung eines kolposkopischen und/ oder zytologischen Verdachtsbefundes müssen wir zwischen einer ersten Information und einer endgültigen Abklärung unterscheiden. Die Erstere soll nur darüber Auskunft geben, ob wir es mit einer echten Krebsvorstufe zu tun haben, die eine endgültige Abklärung und Behandlung erfordert, und wird mittels gezielter Biopsie gewonnen. Die endgültige Abklärung erfolgt mittels der Konisation. Der Sinn der primären informativen Biopsie besteht somit vor allem in der Vermeidung unnötiger Konisationen.

Die Biopsie wird als Stanzbiopsie oder mittels Curettage des Zervikalkanals gewonnen. Im Man kann am einzelnen Biopsiestück ggf. auch invasives Wachstum diagnostizieren. Bei dem Material, das durch die Curettage gewonnen wird, handelt es sich hingegen stets um Epithelfragmente. Da die Biopsie nur an einer oder einigen wenigen Stellen einer insgesamt größeren Veränderung entnommen wird und auch die Curettage des Zervikalkanals nur eingeschränkt bewertet werden kann, darf aufgrund der histologischen Untersuchung des gezielt entnommenen Biopsiematerials niemals die endgültige Diagnose gestellt werden.

Endgültige histologische Abklärung

Die endgültige Abklärung eines kolposkopischen oder zytologischen Verdachtes kann nur histologisch durchgeführt werden. Eine wirklich endgültige Abklärung kann daher nur durch eine totale Exzision der Veränderungen und ihre sorgfältige histologische Untersuchung erreicht werden.


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