Dr. Frank Girardi

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Krebsvorsorgeuntersuchung
Kolposkopie und Abnahme des Zellabstriches

Die Kolposkopie ist eine Methode zur Früherkennung von Krebsvorstufen im Bereiche der Vulva, der Scheide und des Gebärmutterhalses. Die Untersuchung ist für die Patientin völlig schmerzfrei.

Der Vorteil der Kolposkopie liegt in der Möglichkeit der Betrachtung des Muttermundes mit einer 5 bis 20-fachen Vergrößerung. Die Treffsicherheit (Sensitivität und Spezifität) ist für die Krebsfrüherkennung belegt.

Der Untersuchungsgang ist normiert: zuerst wird der Muttermund nativ betrachtet und dann der Abstrich entnommen: Zytologie. Jetzt erfolgt die Essigprobe. Damit können für Krebsvorstufen charakteristische Veränderungen sichtbar gemacht werden. Abschließend wird der Muttermund mit einer Jodlösung angefärbt um die Ausdehnung allfälliger Veränderungen besser beurteilen zu können. Das Ergebnis der Untersuchung wird in der kolposkopischen Diagnose subsummiert Nomenklatur kolposkopischer Befunde. Der Abstrich wird sofort mit einem Spray fixiert und dann zur Befundung ins Laboratorium für Histologie, Cytologie, Bakteriologie und Serologie nach Wien zu Dr. Dieter Kosak geschickt.

Sollte das Ergebnis einen verdächtigen Befund ergeben – Pap III, Pap III d, Pap IV oder Pap V – Nomenklatur und zervixzytologische Befundwiedergabe, wird die Patientin von mir verständigt und zur histologischen Abklärung einberufen. Dabei wird aus einem verdächtigen Bezirk unter kolposkopischer Sicht gezielt eine Gewebsprobe entnommen – Biopsie, CK-Curettage. Ergibt die Histologie (Histologische Klassifikationen der cervikalen Läsionen) eine Krebsvorstufe (CIN = Cervikale intraepitheliale Neoplasie), erfolgt die weitere Behandlung – Konisation - im Krankenhaus.


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